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  • Tipps für eine gelungene Videokonferenz
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Videokonferenzen können Spaß machen und effektiv sein, wenn die Vorrausetzung stimmen. Nimm dir vor der Konferenz einen Moment Zeit, gute Bedingungen zu schaffen. Einige Hinweise gelten auch für Telefonkonferenzen:

Störgeräusche

Nebengeräusche können in einer Videokonferenz sehr nervig sein. Für ein angenehmes Meeting sollten alle Teilnehmer*innen Störquellen vermeiden und/oder ihr Mikrophon stumm schalten.

Bei einem Gespräch in einem echten Raum, gibt es nur die Störungen aus diesem einen Raum und sie sind für alle Teilnehmer*innen gleich. Außerdem kann unser Gehirn die Störung auf Grund der Richtung aus der sie kommt, gezielt ausblenden.

In einer Videokonferenz (genauso in einer Telefonkonferenz) funktioniert das Ausblenden nicht und Geräusche die uns sonst kaum Stören würden (Kinder, Geschirr klappern, Papier rascheln), werden nervig. Kommen unterschiedliche Störungen von mehreren Teilnehmern*innen wird es unerträglich.

Such dir einen ruhigen Ort und versuche ihn ruhig zu halten. Kommen Störungen dazu, schalte dein Mikrophon stumm und schalte es nur kurz ein, um etwas zu sagen. Wenn du Jitsi am PC benutzt eignen sich dafür die Tastaturbefehle „m“ und „space“ sehr gut: „m“ schaltet zwischen stumm (mute) und offenem Mikro hin und her. Wenn das Mikrophon stumm geschaltet ist, kann man sich mit der Leertaste trotzdem zu Wort melden (Push to talk).

Wenn es Störungen zu hören gibt, sprecht sie an. Oft ist den Teilnehmer*innen gar nicht klar, was sie anrichten während ihr Mikro offen ist und sie sind dankbar für den Hinweis. Bei größeren Meetings ist das allerdings zwecklos, hier hilft nur, dass alle, die gerade nicht sprechen, ihr Mikro abgestellt haben.

Hardware

Für ein schnelles Video-Treffen eignet sich ein Smartphone. Um mehrere Partner gleichzeitig oder gar einen Bildschirm zu sehen, sollte es mindestens ein Tablet sein. Um Produktiv zu arbeiten eignet sich am besten ein Computer. Hier lauert allerdings eine Audio-Falle: Verwendet man den Lautsprecher eines Laptops geht der Ton von dort zurück in das Mikrophon und ist bei den anderen als Echo zu hören, was sehr unangenehm sein kann. Am PC oder Laptop eignet sich am besten ei n Headset. Wenn man kann Headset hat, hilft auch schon ein Kopfhörer. Auch ein Smartphone-Headset ist (für die anderen Teilnehmer) besser als der Computerlautsprecher.

Audio

Das übliche „ich höre dich gut, kannst du mich hören“ gehört leider zu vielen Videokonferenzen und wenn man den Gegenüber nicht gut versteht (oder zu laut hört, z.B. weil er denkt man höre ihn zu leise) ist eine kurze Rückmeldung besser für alle Beteiligten. Den Prozess kann man allerdings abkürzen, wenn man den Ton vorher kurz testet. Konferenzsoftware bietet dazu häufig eingebaute Lösungen, in Jitsi kann man z.B. in den Einstellungen hinter den drei Punkten einen Prüfton ausgeben und einen blauen Balken für die Mikrophonaussteuerung ansehen. Ansonsten hilft einen kurzen Satz aufzunehmen und wieder abzuspielen, in Windows z.B. mit der mitglieferten App Sprachrekorder. Bei größeren Meetings kann man den Ton auch vorher mit einzelnen Partnern testen.

Bildausschnitt

Die anderen Teilnehmer sehen dich entweder auf einem Smartphone oder mehrere Teilnehmer gleichzeitig, so oder so erscheint man nur auf einer wenige Zentimeter großen Fläche. Um gut erkennbar zu sein, sollte man das Bild etwa von der Brust aufwärts ausfüllen.

Fixiere die Kamera etwa auf Kopfhöhe. Ein Handy oder Tablet stelle etwas erhöht ab, eine Notebook Kamera bocke etwas auf; ein Gesicht von schräg unten gefilmt ist unvorteilhaft. Ein ständig wackelndes oder verändertes Bild stört die anderen Teilnehmer und lenkt ab.


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